von Jasmin / Zuletzt aktualisiert 12.12.2019

Das Problem „Windows Server Sicherung löscht alte Backups nicht" tritt auf

Windows Server Sicherung (WSB) ist eine eingebaute Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Windows Server-Umgebungen. Mit WSB können Sie nicht nur einen vollständigen Server, den Systemstatus, sondern auch Speichervolumen und bestimmte Dateien oder Ordner sichern. WSB wurde erstmals in Windows Server 2008 eingeführt. In Windows Server 2008 R2 und späteren Versionen wurden neue Funktionen hinzugefügt, darunter die automatische Nutzung des Speicherplatzes, kleinere und schnellere inkrementelle Sicherungen usw. Beispielsweise können Sie mit WSB eine inkrementelle Server-Sicherung zur Netzwerkfreigabe über eine VHD-Datei erstellen.

Die Benutzer profitieren in hohem Maße von der neuen Funktionalität der automatischen Verwaltung der Datenträgerverwendung. Nachdem Sie eine geplante Sicherung konfiguriert haben, wird WSB die Datenträgerverwendung automatisch verwalten - Sie müssen sich nicht darum kümmern, dass nach wiederholten Sicherungen nicht mehr genügend Speicherplatz zur Verfügung steht. Aber manchmal stellen einige Benutzer fest, dass die Windows Server-Sicherung alte Backups nicht löscht, unabhängig von der Funktion zur automatischen Verwaltung der Datenträgerverwendung. Wie kommt es dazu?

Warum löscht Windows Server-Sicherung alte Sicherungen nicht?

Das automatische Verwalten der Datenträgerverwendung kann Ihnen helfen, alte Sicherungen automatische zu löschen, wenn es feststellt, dass nicht genügend Speicherplatz für neue Sicherungen vorhanden ist. WSB erstellt Speicherplatz für neue Backups, indem der für Snapshots zugewiesenen Speicherplatz (als Diff-Bereich bezeichnet) verkleinert wird. Sobald der Diff-Bereich verkleinert wird, werden alte Snapshots sowie entsprechende Backup-Versionen gelöscht.

Jedoch wird WSB den Diff-Bereich nicht auf weniger als 1/8 der Größe des Zieldatenträgers verkleinern, da Windows nicht erlaubt, dass wir alle früheren Sicherungen zum Erstellen einer neuen verlieren möchten. Aus diesem Grund stellen wir fest, dass Windows Server-Sicherung manchmal keine alten Sicherungen löscht und neue Sicherungen fehlschlagen, weil das Windows Server-Sicherungslaufwerk voll ist. Wie können wir das Problem lösen?

Wie löst man das Problem „Windows Server-Sicherung löscht alte Sicherung nicht"?

Jetzt werde ich Ihnen zeigen, wie Sie „Windows Server 2012 Sicherung löscht alte Backups nicht" in zwei separaten Lösungen zu beheben?

Lösung 1: Alte Backups mit Wbadmin-Befehl manuell löschen

Wenn WSB die alten Sicherungen nicht automatisch löscht, können Sie wbadmin verwenden, um Sicherungen manuell zu löschen. Um die Systemstatussicherungen zu löschen, können Sie den Befehl „wbadmin delete systemstatebackup" ausführen.

Zum Löschen von Nicht-Systemstatus-Sicherungen sollten Sie „wbadmin delete backup" in Windows Server 2012 (R2) und Windows Server 2016 verwenden oder die Schattenkopien löschen, in denen die Sicherung als Problemumgebung in Windows Server 2008 R2 und früheren Versionen vorhanden ist. Erfahren Sie, wie Sie die folgenden Systemstatussicherungen löschen.

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startsymbol und wählen Sie Eingabeaufforderung (Administrator) aus diesem Menü.

2. Geben Sie wbadmin delete systemstatebackup -keepVersions:3 ein und drücken Sie die Eingabetaste, um Systemstatussicherungen mit Ausnahme der letzten drei zu löschen.

wbadmin

Hinweis: Andere Parameter, die Sie im Befehl „wbadmin delete systemstatebackup” verwenden können:

• -version:: Zum Löschen der spezifischen Systemstatussicherung.

• -deleteOldest: Zum Löschen der ältesten Systemstatussicherung.

• -backupTarget:: Zum Löschen der Systemstatussicherung, die auf einem bestimmten Volume gespeichert ist.

3. Schließlich geben Sie exit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die Eingabeaufforderung zu beenden.

Lösung 2: Alte Backups mit leistungsstarkem Dienstprogramm automatisch löschen

AOMEI Backupper Server ist ein leistungsstarkes Sicherungs- und Wiederherstellungstool für Windows Server. Es ermöglicht Ihnen die Sicherung von Systemen, Festplatten, Partitionen und Dateien mit flexiberen Optionen und unterstützt alle Windows Server-Editionen, einschließlich die neueste Version - Windows Server 2019. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine geplante Systemsicherung zu erstellen und die automatische Speicherplatzverwaltung über AOMEI Backupper zu aktivieren:

Schritt 1. Installieren und starten Sie AOMEI Backupper. Klicken Sie auf Backup im linken Bereich und wählen Sie Systemsicherung.

Systemsicherung

Schritt 2. Die erforderlichen Systempartitionen sind (Die erforderliche Systempartition ist) standardmäßig ausgewählt. Wählen Sie unten einen Zielpfad, um Backup-Dateien zu speichern.

Zielpfad wählen

Schritt 3. Klicken Sie auf Zeitplan, und legen Sie die Häufigkeit der auszuführenden Systemsicherung fest. Auf der Registerkarte Erweitert können Sie auswählen, ob vollständige, inkrementelle oder differenzielle Sicherungen ausgeführt werden sollen.

Zeitplaneinstellungen

Schritt 4. Klicken Sie auf Schema und aktivieren Sie Backup-Schema im Popup-Fenster. Wählen Sie aus den 5 Schematypen, um alte Backups automatisch zu löschen.

Backup-Schema

Schritt 5. Schließlich bestätigen Sie die Operationen und klicken Sie auf Starten.

Sicherung starten

Fazit

Wenn Sie feststellen, dass Windows Server-Sicherung alte Backups nicht automatisch löscht, können Sie entweder den Befehl wbadmin verwenden, um Sicherungen manuell zu löschen, oder eine Systemsicherung mit AOMEI Backupper durchführen. Mit AOMEI Backupper müssen Sie sich nach wiederholten Sicherungen keine Gedanken mehr über die Auslastung des Festplattenspeichers machen. Darüber hinaus bietet es eine schnelle Problemumgebungen, wenn WD Sync nicht funktioniert.

Wenn Sie eine unbegrenzte Anzahl von PCs und Servern in Ihrem Unternehmen schützen möchten, können Sie sich für AOMEI Backupper Technician Plus entscheiden. Es bietet Kunden unbegrenzt abrechenbare technische Dienstleistungen. Außerdem können Sie das Installationsverzeichnis für die Erstellung portabler Versionen kopieren.